Ackermann (2007) vs. Asca (~2020)

Gong zur ersten Runde!

„Josef Ackermann gehört mit einem Jahreseinkommen von knapp 14 Millionen Euro auch 2007 zu den Spitzenverdienern in Deutschland. Allerdings stieg sein Gehalt mit gut sechs Prozent nur halb so stark wie im Vorjahr. Die Summe setzte sich aus einem Grundgehalt von etwa 1,2 Millionen Euro und dem weitaus größeren Teil der an den Geschäftserfolg gekoppelten Komponenten zusammen.“ (Quelle: tagesschau.de)

Nicht schlecht, was die Arbeit mancher Leute wert ist. Gehen wir davon aus, ich packe mein Jurastudium. Gehen wir davon aus, ich werde erfolgreich eine eigene Kanzlei gründen, die in einer mittelgroßen Stadt wie meiner recht dominant ist. Gehen wir davon aus, meine an den Geschäftserfolg gekoppelten Komponenten sind meine Kunden und ihre ganz alltäglichen Probleme. Gehen wir also davon aus, ich werde ein ganz normaler Anwalt. Dann verdiene ich vielleicht 15.000 Euro im Monat. Geil, oder? Ich müsste trotzdem 38 Jahre lang arbeiten, um so viel Geld anzuhäufen. Arbeitet der Herr Ackermann wirklich 38 mal so viel wie ein Anwalt mit eigener Kanzlei? Ist die Arbeit, die man durch Beziehungen und ein wenig Intelligenz bekommt so viel wert?

-Asca

P.S.: Ich weiß, Managerkritik ist in Mode. Warum nur? Aber ich wollte es euch trotzdem mal vorrechnen.

~ von Asca am März 26, 2008.

9 Antworten to “Ackermann (2007) vs. Asca (~2020)”

  1. Hm- Und?Mir macht es eher Sorgen,dass Informationen über das Kapital und den Verdienst eines Menschen so leicht zugänglich sind.

  2. Haben sie selbst öffentlich gemacht, imho. Um bösen Gerüchten vorzubeugen. Ging irgendwie leicht in die Hose. Oder meinst du mich? Die Info hab ich aus einer Gerichtsverhandlung, bei der der Anwalt überschuldet war und sich selbst einen Verteidiger nehmen musste. Da werden Verdienste beim Strafmaß generell öffentlich gemacht, da danach die Tagessätze berechnet werden. :)

  3. man muss dazu sagen, dass manager in deutschland immernoch deutlich schlechter an gehalt wegkommen als ihre kollegen im amiland oder england. in deutschland ist einfach dieser allgemeine Neid viel stärker ausgeprägt als anderswo. In amerika würden alle nur sagen: thats life. ich hoffe ihr schlagt mich jetz nicht.^^

  4. Ich bin ganz Ludwigs Meinung. Gehaltserhöhung für Manager! Die Nullrunden müssen ein Ende haben!!!
    Wer viel leistet muss auch viel bekommen! Leistung muss sich wieder lohnen!

    Man sollte lieber diese assozialen Hartz4-Penner den Luxus streichen! Die sollen erstmal wieder in Lohn und Brot kommen! Und sich waschen!!!

    !!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    111111111

  5. —Die sollen erstmal wieder in Lohn und Brot kommen! Und sich waschen!!!—

    neee, wie soll man die dann noch erkennen? :P :D

  6. warum gehen auf diesem unfähig0ren blogs eig keine schmilies? :D ach, verdammt“!

  7. Konnte ich mir nicht leisten. Wir müssen oldschool bleiben :(

  8. R.I.P newschool :(!

  9. Stimme bib0r zu -> Neidfaktor in Deutschland

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